Brunnenfilter für die private Wasserförderung

 

Im heutigen Zeitalter mag manch einem der Einsatz von Brunnen wie eine Rückkehr in vergangenen Zeiten vorkommen. In entlegenen Regionen fern von Ballungsgebieten kann es immer noch kostspielig sein, sich an das öffentliche Wassernetz anschließen zu lassen. Hier kann es sinnvoll sein Brunnenwasser zu nutzen. Um das Brunnenwasser als Trinkwasser nutzbar zu machen, ist fast immer ein Brunnenfilter notwendig. Dies entfernt die schädlichen Anteile aus dem Wasser.

Brunnen werden seit Jahrtausenden für die Versorgung von Mensch und Vieh mit frischem, sauberem Wasser genutzt. Da heutzutage jedoch die Trinkwasserversorgung über zentrale Wasserversorgungsgesellschaften gewährleistet ist, kommen Brunnen zumeist nur noch zur Eigenwasserversorgung z.B. in Gärten, Gärtnereien, landwirtschaftlichen Betrieben, Ferienhäusern, Campingplätzen, auf Wochenmärkten und in entlegenen Gegenden als dezentrale Lösung zur Anwendung. Brunnenwasser gerät dabei oft in die Kritik, aufgrund von Verfärbungen oder Geruchsbeeinträchtigungen nicht gebrauchsfähig zu sein. Dennoch ist es möglich, dass Brunnen bei fachgerechter Montage und unter gewissen Voraussetzungen Wasser mit Trinkwasserqualität liefern.

Sie planen, Brunnenwasser zu fördern
und für Ihren Garten oder Ihren Haushalt zu nutzen?

 

Dann gibt es einige wichtige gesetzliche Rahmenbedingungen zu beachten.

Der Bau eines Brunnens wird in Deutschland durch das Wasserhaushaltsgesetz (WHG) und in den Bundesländern durch das jeweilige Wassergesetz geregelt. In der Regel ist der Bau eines Brunnens nicht genehmigungspflichtig, muss jedoch bei der Unteren Wasserbehörde (Gemeinde) angezeigt werden. Brunnen dürfen genutzt werden, wenn das geförderte Wasser direkt wieder durch Gießen oder Rasensprengen dem Erdreich zugeführt und nicht in die Kanalisation abgeleitet wird (z.B. bei Brunnen für die Gartennutzung sowie für landwirtschaftliche Betriebe).

Bei der Nutzung des Brunnenwassers als Trinkwasser greift die Trinkwasserverordnung (TrinkwV). Betreiber eines solchen Brunnens sind aufgefordert, einmal im Jahr (in Ausnahmefällen alle 3 Jahre) eine Prüfung des Wassers auf Schadstoffe und mikrobielle Verunreinigungen durchführen zu lassen.

Da das größte Gesundheitsrisiko von Krankheitserregern ausgehen kann, ist eine mikrobiologische Untersuchung meist jährlich durchzuführen. Zudem bestimmt die jeweilige Gesundheitsbehörde den Umfang der Wasseranalyse und passt sie an die bekannten und vor Ort herrschenden Gegebenheiten an. In jedem Fall ist es ratsam, sich von der Gesundheitsbehörde beraten zu lassen. Werden alle in der Trinkwasserverordnung festgeschriebenen Grenzwerte eingehalten, darf das Wasser als Trinkwasser genutzt werden. Andernfalls ist der Betreiber gegenüber Dritten haftbar und muss für eine Wasseraufbereitung sorgen – möchte er es trotz Schadstoffbelastung als Trinkwasser nutzbar machen.

Normalerweise befinden sich Brunnen in den oberen Erdschichten und reichen nur selten über 100 m tief in den Erdboden. Sind jedoch Bohrungen mit mehr als 100 m nötig, gilt das Bundesberg -gesetz (BBergG). In diesem Fall klärt das zuständige Bergamt, ob die geplante Bohrung mit dem bestehenden Bergbau in Konflikt steht.

 

Brunnenbau

Die Entscheidung über den Bau eines Brunnens wird weitestgehend aus wirtschaftlichen Gründen gefällt.
So können Brunnenbetreiber in entlegenen Gehöften z.B. hohe Anschlussgebühren, die Kosten für die Anbindung an das Trinkwasser- und Kanalnetz einsparen, wenn Sie die rechtlichen Regelungen einhalten.

Bei der Nutzung eines Brunnens für Haus und Hof kommen ergänzend zunehmend dezentrale Kleinkläranlagen für die Abwasserentsorgung zum Einsatz. Diese Möglichkeit bietet dem Betreiber eine autarke Wasserver- und Entsorgung. Es gibt verschiedene Varianten, einen Brunnen anzulegen (abzuteufen).

 

Bei der Wahl des Brunnens und der Wasseraufbereitung
sind hauptsächlich folgende Punkte ausschlaggebend:

die Nutzung des Wassers
die Beschaffenheit des Untergrundes
die Tiefe des Grundwasserleiters und
die gewünschte Fördermenge

 

Eine gute Zusammenfassung zum Brunnenwasser (eine dezentrale Lösung)
Hier dazu eine Broschüre des Bundesumweltamtes

 

 

Schluss mit lästigen Rostflecken an der Hauswand und auf den Wegplatten.

Eine gut funktionierende Eisen- und Manganfiltration löst die Probleme von belasteten, über dem Grenzwert liegenden Brunnenwassers. Mit einer Eisen- und Mangan Belastung gehen häufig braune Ablagerungen, Inkrustationen und verblockte Wasserleitungen einher.

Mit einer guten Filtrationsanlage kann man Ablagerungen und Schlämmen vermeiden. In den Wasserleitungen sinkt damit auch die Wahrscheinlichkeit von Verkeimungen des Wassers, da diese einen guten Nährboden für Mikro- und Makroorganismen darstellen.

Bei Belastungen unter 0,2 mg/l empfehlen wir einfache Filtrationsanlagen auf Basis von Eisenfilter Kartuschen. Bevor Sie sich für eine Filteranlage entscheiden, senden Sie uns bitte eine vorherige Wasseranalyse, um die Filteranlage optimal anpassen zu. Auf der Basis dieser Analyse können wir Sie dann fundiert beraten. 

 

Wir können durch unsere Anlagen ihr komplettes Brunnenwasser
auch als Trinkwasser für das ganze Haus nutzbar machen.

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