Die Umkehrosmose

 

Wie funktioniert Umkehrosmose?

 

Die meisten guten Osmoseanlagen haben 3-4 Stufen in der Wasserreinigung.
In der Regel beginnt dies mit einem Sedimentvorfilter, als Stufe 2 kommt ein Aktivkohlefilter und nach der Membran der Umkehrosmoseanlage kommt zum Nachfiltern noch ein Aktivkohlefilter.

Das durchströmende Leitungswasser wird bei einer Umkehrosmoseanlage mit dem Druck der Wasserleitung gegen eine spezielle Membran gedrückt. Diese ist nur in einer Richtung durchlässig.

Winzige Durchlassstellen von nur 0.0001 Micron (!) erlauben nur den Wassermolekülen, und nicht den weiteren im Wasser befindlichen Molekülen, die Membran zu passieren. Während die nicht durchgängigen Teilchen zurückgehalten werden und über den Abfluss aus dem System herausgespült werden, sammelt sich auf der anderen Seite der Membran nahezu komplett sauberes Wasser.

Diese natürliche Art der Wasserfilterung braucht keine Chemikalien und keinen Strom, sondern basiert ausschließlich auf dem Druck der Wasserleitung.

 

Was sind die Gemeinsamkeiten von Aktivkohlefiltern und Umkehrosmoseanlagen?

 

Beide Trinkwasserfiltersysteme filtern die wichtigsten Schadstoffe wie Schwermetalle, Asbest, Pestizide, Medikamentenrückstände, Chlor, organische Verbindungen wie Hormone und Bakterien heraus.

In jeder guten Umkehrosmoseanlage gibt es deshalb zwei Aktivkohlefilter. Bei allen Anlagen immer als Vorfilter und bei den besseren Anlagen auch als Nachfilter hinter der Reinigung durch die Membran.

 

Was sind die Unterschiede von Aktivkohlefiltern und Umkehrosmoseanlagen?

 

In der ewigen Auseinandersetzung welches System zur Trinkwasseraufbereitung besser ist, kommen wir an einen heiklen Punkt. Durch zahlreiche individuelle Faktoren wie den Wohnort, die Rohrleitungssysteme, das Grundwasser, Platzverhältnisse im Haus oder Wohnung finanzielle Möglichkeiten oder das eigene Weltbild- kann es eben kein Wasserfiltersystem geben, was für alle Menschen gleich gut ist.

Also hüten Sie sich vor solchen Firmen und Vertretern, die behaupten- Sie haben das ideale Wasser. Diese Argumentation ist leider immer wieder bei Vertretern von Osmoseanlagen die eine bestimmte Firma vertreten zu verzeichnen.

Ein weiterer übler Trick von Verkäufern von Osmoseanlagen ist das Messen mit sogenannten TDS-Messgeräten.
Ein TDS Messgerät zeigt Ihnen NICHT die Konzentration von Schadstoffen an.

Der Micro-Siemens-Wert von Wasser sagt nichts über seine Zusammensetzung und nichts über einen möglichen Gehalt an Schadstoffen aus. Es ist nur ein Messwert für die elektrische Leitfähigkeit von Wasser und dieser wird hauptsächlich von Salzen bestimmt (bei Leitungswasser üblicherweise von den enthaltenen Mineralien).

Dieser Trick ist unnötig, denn tatsächlich kann eine Umkehrosmoseanlage – neben der Gemeinsamkeit mit Aktivkohlefiltern in der Filtration von Schadstoffen – noch einige Möglichkeiten mehr aufweisen.

Hier die Unterschiede:

 

Vorteile:

  • Eine Umkehrosmoseanlage filtert alle im Wasser befindlichen Moleküle heraus.
  • Die Membran der Umkehrosmoseanlage lässt nur Wassermoleküle durch.
  • Nahezu alle Schadstoffe werden entfernt.
  • Die Umkehrosmoseanlage entfernt auch Nitrat, Fluor, Arsen und Nanopartikel,
    das kann ein Aktivkohlefilter nicht.
  • Kalk wird komplett entfernt, ohne Natrium hineinzugeben, wie bei einem klassischen Ionentauscher.
  • es verbleiben keinerlei Mineralien mehr im Wasser, das Wasser ist vollständig entmineralisiert.
  • keinerlei Kalkbildung mehr möglich.
  • kalkfreie Armaturen, Spülbecken, Wasserkocher und Kaffeemaschinen.

 

Nachteile:

  • es ist ein völlig entmineralisiertes Wasser. ­
  • der ph-Wert des Osmosewassers ist immer sauer, liegt in der Regel zwischen 5,5- 6,5.
  • die Aufmineralisierung die viele Firmen inzwischen anbieten hat mich noch nie restlos überzeugt, entweder ist sie zu schwach wie bei Korallenkalzium oder die Mineralisierungskartuschen haben keinerlei Nachweis oder Zertifikate über die Reinheit des Inhaltes.
  • Mineralien gehören in natürliches Quellwasser und sind Geschmacksträger.
  • Mineralien sind auch wichtig für die Vitalisierung des Wassers.
  • Osmoseanlagen produzieren pro getrunkenen Liter Wasser circa 3-4 Liter Abwasser.
  • um ein Verkeimungsgefahr zu vermeiden braucht es eine sehr gute Wartung und Pflege.
  • höhere Anschaffungskosten.
  • höhere Wartungskosten.
  • in Wohnungen sind oft die zu engen Platzverhältnisse in der Küche ein Nachteil.

 

Fazit:

 

Eine Umkehrosmoseanlage kann eine Menge mehr. Um das Wasser aber auch in eine optimale Bioverfügbarkeit zu bringen, braucht es eine Remineralisierung und eine Vitalisierung durch den UMH Master Gold (Preis circa 1.200 €).

Ich empfehle Umkehrosmose vor allem in ländlichen Gegenden mit einer starken Nitratbelastung im Boden, oft hervorgerufen durch industrielle Landwirtschaft und dem übermäßigen Einsatz von Gülle auf den Feldern. Hilfreich ist dieses Verfahren für Restaurants, welche die Entkalkungsintervalle ihrer Kaffeemaschinen verlängern möchten. In Ländern wie England, USA, Neuseeland, Spanien oder Frankreich wird dem Wasser zum großen Teil neben Chlor auch Fluor zugesetzt. Dort ist Umkehrosmosetechnik unbedingt zu empfehlen.

Achten Sie beim Kauf auf Qualität.
Wir bieten nur „Made in Germany“ an.
Eine qualitativ gute Osmoseanlage hat ihren Preis und liegt in der Regel immer bei circa 1000 € und mehr.
Vergessen Sie Anlagen für 200–300 €, da Sie an ihnen nicht lange Freude haben werden.

 

Umkehrosmoseanlage für die Wohnung

 

Umkehrosmoseanlage für Gatronomie und Gewerbe

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